Hallo, liebe Hunde-Freunde in Deutschland!
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Heute
mal ein anderes Thema als Ausstellungen! „Wo viel Sonne, da viel
Schatten“ sagt ein Sprichwort, so dieses Mal ein Bericht über ein
spanisches „Hundeleben“ Aufgeschreckt
durch eine E-mail einer Freundin aus Deutschland machte ich mich vor
ein paar Tagen auf ins Hinterland. |
Riesige,
abgezäunte Freigelände mit unzähligen Hunden, hauptsächlich Podencos und
Galgos, aber auch andere Rassen, im Hintergrund sah ich kleine Gartenhäuschen
und einige Hundehütten. Alles eigentlich sehr ordentlich und gepflegt. Nach
einigen Schritten auf dem Gelände konnte ich sehen, was sich hier abspielte:
man war dabei, alle Häuser einzureißen!
Ich
muß wohl ziemlich schockiert gewirkt haben, jedenfalls zog mich Annelie Jacob
sofort auf die Seite und erklärte mir erst mal alles:

Nachdem die FCI massiv dagegen eingeschritten war, hörte diese (Un)Sitte auf - soweit man das kontrollieren kann. Jedenfalls hatten die Jacobs in ihren „Hoch“zeiten an die 300 Hunde auf ihren 10.000 qm, alle wurden auf ihre Kosten gefüttert und – soweit möglich – ärztlich versorgt. Ein sehr kostspieliges Hobby! Nur zu finanzieren durch Spenden, Sponsoren und ein paar glückliche Sonntage auf dem Trödelmarkt. Aber es kann der Bravste nicht in Frieden leben....der Gemeinde Benissa gefiel`s nicht!
Der Verwaltungs-Apparat kam in Gang und man stellte fest, dass die Holzhäuser, Gartenhäuschen und Hundehütten – also die ganze Anlage - ohne Genehmigung errichtet worden war und somit zu verschwinden hatten. Außerdem entspräche die Unterbringung dieser vielen Hunde nicht den Vorschriften. Wo diese armen Hunde letztendlich nun hin sollten, konnte man nicht erfahren, wahrscheinlich dachte man an eine schnelle Reise in den „Hundehimmel“. Ein monatelanges Hin- und- Her begann.

Und
so war es dann heute soweit : das Abbruch-Kommando rückte an und die Hütten
wurden niedergemacht. Den dortigen Leuten wurde noch einmal klar gemacht, wenn
Hunde-Asyl, dann nur nach Vorschrift und das – aufgemerkt – auf eigene
Kosten! Der Bürgermeister von Benissa ließ verkünden : alles würde mit der
größten Unterstützung gehandhabt. Wie die aussieht, weiß keiner.
Große
Angst hat die Familie Jacob nun, dass demnächst das nächste Roll-Kommando
kommt und die Hunde holt. Viele wurden vermittelt oder flogen nach Deutschland,
die Schweiz etc und sind dort happy. Aber der Rest, was ist mit dem? Und der ständige
Nachschub?
Die
Familie Jacob will auf ihrem Grund ein den Vorschriften entsprechendes Heim
bauen lassen, aber wie finanzieren?
Es
wurden etliche Tierschutz-Organisationen angeschrieben – alle Hilfe ist
notwendig! Packen wir`s an!!
Besuchen
Sie die Seite : Podencos
in Not oder
schreiben
Sie an: podenco2@wanadoo.es
Mit
Ihrer Hilfe schaffen wir es!!!